Verfasst von: markusoliver | Januar 29, 2012

FDP setzt auf die Zukunft

Patrick Döring hat der FDP ein neues Zukunftsprogramm verordnet. Die FDP will sich jetzt für die totale Gleichstellung homosexueller Paare einsetzen. Schwule sollen sich also nicht mehr verlebenspartnerschaftlichen, sondern sogar heiraten dürfen. Auch das Recht zur Adoption will Döring ihnen ausdrücklich einräumen.

Ich finde das großartig und bin der Auffassung, dass das noch nicht weit genug geht. Selbstverständlich müssen Homosexuelle total gleichgestellt werden. Darum frage ich Euch:

„Wollt Ihr die totale Gleichstellung?“

Die Rechte der Homosexuellen müssen auch über diese Aspekte hinaus noch deutlich ausgebaut werden! Ich trete daher für ein Recht auf Geburt durch Homosexuelle ein. Homosexuelle haben ein Recht darauf Kinder gebären zu dürfen. Aus diesem Grund sind an den Universitätskliniken Forschungsstellen einzurichten, die dazu dienen sollen die Forschung nach der Gebärfähigkeit homosexueller Männer zu forcieren. Es muss in Zukunft möglich sein Männer Kinder austragen zu lassen! Es gibt keinen rationalen Grund, warum Kinder nicht auch im Anus eines Homosexuellen ausgetragen werden können sollten! Die notwendigen Temperaturen sind vorhanden!

Und was macht ausgeschissen zu werden schon noch für einen Unterschied, wenn die Führung dieses Landes eh schon ausgeschissen wurde?

Verfasst von: markusoliver | Januar 28, 2012

Schließung des Blogs

Dieser Weblog wird demnächst geschlossen. Ichrate allen die interessiert sind sich den ein oder anderen Artikel zu sichern. Kontaktaufnahmen dann wie im vorigen Artikel erklärt.

Verfasst von: markusoliver | Januar 27, 2012

Für Deutschland

Jetzt gilt es. Demnächst wird die Operation starten, für die mir noch immer kein Name eingefallen ist. Mir schwebt „Agapi mou“ vor.

Die wichtigsten Planungen sind gemacht. Es fehlen noch Formalien, die bereits auf den behördlichen Weg geschickt wurden. Mit deren baldigen Erledigung ist zu rechnen. Räumlichkeiten müssen noch angemietet werden, aber das geht auch kurzfristig. Einzig eine behördliche Maßnahme – meine Reaktivieriung – könnte mich noch für ein paar Monate aufhalten. Aber damit rechne ich nicht.

Tja, nun ist es also soweit. Demnächst wird Geld verdient für die Sache, es wird sicher eine Menge Arbeit werden. Ich weiß noch nicht, ob ich mich fürchten soll oder nicht. Im Moment überwiegt ein Gefühl des Überschwangs, eine Übermut, eine Leichtigkeit, eine geradezu kindliche Vorfreude auf das, was jetzt kommt. Obwohl die Realität sicher sehr hart werden wird. Etwas in dieser Art und dieser Größenordnung habe ich auch noch nicht gemacht. Eine Kanzlei zu eröffnen ist eine Sache, aber dann auch schon mit Expansion zu rechnen, andere Anwälte einstellen zu wollen, Sekretärinnen und Bürokräfte, das Finanzamt im Rücken, die Berufsordnung, mögliche Haftungssachen…

eine Herkulesaufgabe. Ich hatte jetzt jahrelang keinen Urlaub und müsste eigentlich auf dem Zahnfleisch gehen, aber die Wiederbelegung einer alten Freundschaft – genau zur richtigen Zeit – gibt mir die Kraft, die ich im Moment brauche.

Als ich den Plan ursprünglich entwarf dachte ich noch in größeren Kategorien und höheren Ordnungen. Mir sind die einzelnen Schritte ja noch durchaus im Kopf, ich weiß genau, wohin ich will, wohin wir wollen, wohin dieses Land will, wohin dieses Land muss. Bei dem Gedanken daran, was jetzt vor mir liegt, überkommt mich das Lachen. Ich muss größenwahnsinnig sein. Aber der Plan steht, er ist durchdacht, er funktioniert.

Wir werden also anfangen bei Null und innerhalb kürzester Zeit versuchen so viel Geld zu beschaffen, dass wir in einem ersten Schritt schon die ersten Getreuen ständig finanziell unterstützen können.

Was ich jetzt brauche ist Rat. Nachdenklich und Frankfurter können sicher große Hilfen sein. Mir fehlt die Erfahrung was die Organisation von Kanzleien angeht und insbesondere bei den steuerlichen Fragen sträuben sich mir die Haare zu Berge. Die Mandatsaquise allerdings, die ist ab dem 01.07.2012 gesichert. Buuuummm…

wir schlagen ein wie eine Bombe.

Darf man als Anwalt eigentlich „Künstler“ in der eigenen Kanzlei beschäftigen oder muss ich die in irgendeine Gesellschaft auslagern?

Es geht jetzt bald los. Wer jetzt an meiner Seite ist, wird nicht vergessen. Wer jetzt gegen mich ist, wird nicht vergessen. Die alten Feindschaften sollen vergessen sein. Ein baldiges Treffen würde sich anbieten. Ich schlage vor mir E-Mails mit Klarnamen, Anschriften und Telefonnummern zukommen zu lassen. Falls kein Vertrauen vorhanden ist (was mich doch schon ein wenig enttäuschen würde), lässt sich eine Kontaktaufnahme sicher auch über PI bewerkstelligen. Ich würde dann mit S.H. Kontakt aufnehmen und alles klären.

Habt Vertrauen. Bald schon verändern wir dieses Land.

Zur Feier dieses besonderen Tages gönne ich mir einen Grand Cru.

Verfasst von: markusoliver | Januar 27, 2012

Sagenhaft

So viel Engagement für die Bürgerrechte und gegen die Überwachung des Verfassungsschutzes würde ich mir immer wünschen, nicht nur wenn es gegen die Linkspartei geht. Man kann ja ganze Absätze so stehen lassen!

Ist die Mariam Lau eigentlich mit dem anderen Lau irgendwie in Zusammenhang zu bringen?

Verfasst von: markusoliver | Januar 20, 2012

Ankündigung:

Der Wahnsinn um den NSU – demnächst als iBook. Ich habe mir nämlich iBooks Author geladen und bin begeistert. Was jetzt noch fehlt ist Zeit, aber ich wollte mich sowieso mal wieder an das PDF setzen, dann kann ich das auch gleich als iBook rausbringen.

Verfasst von: markusoliver | Januar 20, 2012

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Natürlich war auch dieses Mal NICHT ein Blitz für den Flugzeugabsturz verantwortlich. Schlechtes Essen war es! Und das, obwohl Augenzeugen den Blitzschlag und den Absturz des brennenden Flugzeuges gesehen haben. Es gibt sogar Videos auf Youtube.

Naja.

Natürlich war es KEIN Blitz. Denn durch Blitzschlag kann ein Flugzeug ja nicht abstürzen, hehe.

Verfasst von: markusoliver | Januar 20, 2012

Guter Artikel zu Immobilien und Währungen

Lesenswert.
Ich habe allerdings schon einen Weg gefunden mein Vermögen vor dem Staat zu schützen.

Verfasst von: markusoliver | Januar 20, 2012

Kim Dotcom

Mir war dieser Kim Schmitz immer suspekt. Vor ein paar Jahren saß er ja in Thailand im Gefängnis, ich meine es ging um Kapitalanlagebetrug. Nun war ja bekannt, dass er hinter Mega Upload stand. Dass damit so viel Geld zu verdienen war, das war mir allerdings nicht klar. Sonst hätte ich es selbst gemacht. ;-)

Es scheint aber so, dass er sich gewaltig verrechnet hat. Soweit ich informiert bin, drohen ihm 50 Jahre Haft. Und die Amerikaner verstehen bei derartigen Dingen überhaupt keinen Spaß, denn sie verteidigen ihre Vorherrschaft in der Unterhaltungsindustrie.

Er war daher schlecht beraten mit dem Geschäftsmodell immer weiter zu machen, denn spätestens als klar war, dass die Amerikaner SOPA beschließen würden, hätte er zusehen müssen, dass er nach Deutschland zurückkehrt. In Neuseeland zu bleiben, von wo ihm die Auslieferung droht, war ein großer Fehler.

Selbst wenn er „nur“ 25 Jahre bekommen sollte, wäre das wohl sein Ende. Im US-Knast würde die Aryan Nation ihn derart unter Druck setzen, dass er auch noch das Versteck des letzten Dollars verrät. Und das FBI weiß sich die Situation in den US-Knästen sehr wohl zu Nutze zu machen. Dort ist er Beute.

Jetzt bin ich gespannt, ob er ausgeliefert wird.

Verfasst von: markusoliver | Januar 20, 2012

nm, bitte lass’ das!

Ich kann im Moment keinen zusätzlichen Ärger gebrauchen, ich bin gerade mitten in den Planungen einer Kanzleigründung. Also bitte höre auf hier strafbare Inhalte zu verbreiten. Ich mag Augstein auch nicht besonders, obwohl er, wenn man ihn reden hört, nicht so unsympathisch ist wie seine Schreibe! Trotzdem müssen Beleidigungen nicht sein. Vielleicht kannst Du Deine Abneigung ja etwas förmlicher ausdrücken.

Verfasst von: markusoliver | Januar 19, 2012

Über Helden, Maulhelden und Feiglinge

Die ganze Welt lacht über Kommandant Schettino, jenen „Feigling“ der sich von Bord seines Kreuzfahrtschiffes gestohlen und seine Passagiere im Stich gelassen hat. Dabei macht man sich über einen Kapitän eines Kreuzfahrtschiffes lustig und hat dabei vermutlich ein tradiertes Bild vor Augen, etwa das vom ehrenhaften Kapitän, der ein mondänes Kreuzfahrtschiff steuert und der mit samt seiner Besatzung in Ungefähr das Leben der Besatzung aus der Fernsehserie „Das Traumschiff“ führt.

Da ich selbst passionierter Wassersportler bin und auch schon selbst die Welt umsegelt habe, habe ich dazu nicht eine gänzlich andere Auffassung als die Medien.

Kreuzfahrtschiffe der Gegenwart haben mit diesem Fernseh-Blödsinn nichts zu tun. Es geht auf diesen Schiffen weder Mondän zu, noch ist die Besatzung besonders glücklich. Meistens bestehen diese Schiffsbesatzung aus Personen unterschiedlichster Nationalität. Es sind im Grunde Tagelöhner, die für wenig Geld sehr viel und sehr hart arbeiten müssen. Die Passagiere an Bord dieser Schiffe, sind auch nicht mehr Leute der Oberschicht. Es sind meistens Leute der Mittelschicht, die preisbewusst sind und einen ganz anderen Umgang pflegen, Als man es aus dem Fernsehen kennt.

So weit ich weiß, wurde von den Passagieren der Vorwurf erhoben, dass sich ein großer Teil der Besatzung zuerst aus dem Staub gemacht habe. Dabei sollen Passagieren sogar die Zugriffsmöglichkeiten zu Rettungsmitteln genommen worden sein. Insbesondere wenn es um die Rettung der Passagiere geht, geht ein Aufschrei durch die Presse. Man hat eben noch das Bild des edlen Seeoffiziers vor Augen. Gleichwohl ist man in Zeiten der „Geiz ist geil“-Mentalität nicht gewillt edle Seeoffiziere zu bezahlen. Ich kann daher gut verstehen, wenn sich diese armen Tagelöhner als erste von Bord machen und die Passagiere ihrem Schicksal überlassen, denn mal ganz ehrlich, wer würde seine Haut schon für wenige 100 € im Monat zu Markte tragen, wenn die arroganten Passagiere denen man den ganzen Tag die Sachen hinterher trägt, ein Vielfaches verdienten? Das würde doch sicher kein Mensch machen.

Kommandant Schettino wusste natürlich, mit wem er es bei seiner Besatzung zu tun hatte. Er wusste genau, dass die meisten seiner Leute im Katastrophenfall hochgradig unzuverlässig sein würden.

Rekonstruiere ich die Nacht, dann ergibt sich mir folgendes Bild:

Der Kapitän steuert sein Schiff zu dicht an die Küste. Es kommt zum Wassereinbruch. Er ist sich zunächst nicht sicher wie ernst der Schaden ist, kann er sich doch nicht vorstellen, dass es so schlimm sein soll, schließlich hat er diese Tour schon öfters gemacht. Als er merkt wie schlimm es ist, hat sich die Stimmung unter der Passagieren und der Besatzung schon derart verschlechert, dass eine geordnete Rettung nur noch sehr schwer durchzuführen ist. Er ordnet also die Evakuierung des Schiffes an. Nun kommt er irgendwie ins Rettungsboot. Ich möchte die Umstände mal dahingestellt lassen, vermutlich lügt er wenn er behauptet er sei ins Boot gefallen oder er habe nicht zurück gekonnt. Wahrscheinlicher ist, dass er davon ausging, dass das Schiff nicht mehr zu retten wäre, jeden Moment in die Tiefe sinken und alle Menschen an Bord mit sich reißen würde. Schettino weiß nämlich, wie tief das Meer direkt neben den Felsen ist.

Nun ist er also im Boot bzw. an Land. Es ist dunkel, er ist durchgefroren, denn er hat gerade übergesetzt. Er ist verstört, ein Schiff verliert man nicht jeden Tag. Um ihn herum Chaos. Und nun meldet sich dieser de Falco vom Hafenamt. De Falco ist zunächst ruhig und gelassen, klar, er sitzt ja auch in seinem Büro bzw. in einem Einsatzfahrzeug. De Falco ist anders als Schettino in guter körperlicher und geistiger Verfassung. Die Kompetenzverteilung zwischen Schettino und De Falco ist nicht ganz klar. Im Hafen könnte er ihm Befehle erteilen, daran besteht kein Zweifel. Aber auf dem Felsen vor dem Hafen? Ist de Falco da wirklich weisungsbefugt? Egal, lassen wir die fragliche Befehlsgewalt mal bei Seite. Nun befiehlt de Falco Schettino also an Bord zurück zu gehen. Er soll in der Dunkelheit und der Kälte zurück und dort eine Leiter oder Seil am Bug hochklettern und sich einen Überblick über die Lage verschaffen. De Falco vergisst nicht Schettino darauf aufmerksam zu machen, dass er das Gespräch aufzeichnet. Er will Druck ausüben.

Nun kann ich nur spekulieren, dass de Falco als Fregattenkapitän vermutlich nie ein Schiff von der Größe geführt hat, wie Schettino. Ein Kreuzfahrtschiff ist etwas ganz anderes. Aber selbst unterstellt er hätte genug Erfahrung um Schettino derartige Befehle erteilen zu können, so bleibt deren Sinnhaftigkeit doch Zweifelhaft:

Was bitte soll Schettino an Bord des Schiffes noch ausrichten? Soll der durchgefrorene und offensichtlich unter Schock stehende Schettino über den Bug hinauf? In der Dunkelheit? In der Kälte? Und dann soll er was machen? Soll er sich auf die Suche nach Passagieren begeben? Ganz allein? Ohne Ausrüstung? Auf einem Kreuzfahrschiff, das auf der Seite liegt?

Man stelle sich das mal vor. Um es besser nachvollziehen zu können schlage ich den Lesern – inbesondere denen die in Mehrfamilienhäusern leben – folgendes vor: Verbinden Sie sich bitte die Augen. Drehen sie sich mehrmals schnell im Kreis. Und dann suchen Sie bitte mit diesen verbundenen Augen ihre Nachbarn. Zwei Stockwerke höher, drei Stockwerke tiefer. Wenn sie die Nachbarn gefunden haben ohne sich dabei aus dem Fenster im Treppenhaus in den Tod gestürzt zu haben, dann gratuliere ich Ihnen. Aber urteilen Sie nun bitte nicht vorschnell über Schettino. Um das richtige Kreuzfahrt-Gefühl zu bekommen stellen sie sich nun vor ihr Haus liege auf der Seite und zur Hälfte im Wasser. Alles würde durcheinander liegen, sie könnten keinen Schritt machen. Achja: Und Ihr Haus wäre ca. 30 mal so groß und die Gänge wären verzweigter und voller Stolperfallen.

Nun noch die Kälte dazu, die Schiffsbewegungen und der Lärm und dann haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wie es dort aussah.

Um wieder zur Sache zu kommen: Schettino hatte keine Chance. Anstatt diesen verwirrten und entkräfteten Kapitän, der ganz offensichtlich unter Schock stand und dessen Feigheit auch durch diesen Schock zu erklären ist, wieder an Bord zu schicken, hätte es Sinn gemacht sich den Kapitän ins Lagezentrum zu holen, ihn sich aufwärmen und zur Ruhe kommen zu lassen. Im Lagezentrum hätte er sicher besser helfen können, schließlich kann ich mir nicht vorstellen, dass man seine Kenntnisse vom Schiff dort nicht gebrauchen konnte.

An so etwas denkt die nach einem Opfer geifernde Presse aber nicht. Stattdessen bedienen die Medien lieber eine Klischeevorstellung vom Kapitän, der edel für seine Passagiere in den Tod geht.

Totaler Schwachsinn.

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