Verfasst von: markusoliver | August 19, 2014

Endlich: Ebola erreicht Berlin!


Endlich! Ebola in Berlin! Eine Dame aus Westafrika hatte in ihrem Heimatland Kontakt zu infizierten. Was bin ich dankbar, dass mir die Bundesregierung wohl bald ermöglichst daran teilzuhaben.

Auch das müssen wir aushalten!

 


Responses

  1. Stoppt die Diskriminierung von Ebola-Patienten. Nur Inklusion kann hier die Lösung sein.

    • 🙂 aber bei den Grünen!

  2. Das war ganz in meiner Nachbarschaft, überhaupt nicht komisch.

    • Wie man sich bettet, so liegt man.

      Und nein, das ist nicht komisch und nicht spaßig gemeint, sondern absolut ernst.

  3. Das ist die natürliche Auslese. Die rafft zuerst die Deppen dahin. Die Deppen, die vergessen haben, daß es Infektionskrankheiten und Seuchen gibt und die jeden Krankheitserreger als Bereicherung begrüßen.

  4. Kommt Ebola aus Afrika, ist klar, dass das Putin war.

    • Bitte verschweige nicht, daß Hitler den Befehl dazu gab!

      • Du hast ja recht, er funkt Putin von der dunklen Seite des Mondes aus immer die Leitlinien zu.

  5. Apropos: Jetzt haben sie`s ja geschafft. Ebola aus Afrika ist jetzt endlich in Hamburg da. Man ließ nichts unversucht, es ist vollbracht.

    • Endlich!

  6. Auf ppq läuft derzeit von mir induziert eine Art Dichterwettbewerb betreffend „Putin-Lyrik“, der eingeschlagen hat wie eine Bombe. Ich poste Dir das mal Schritt für Schritt rein, das gibt vielleicht ordentlich Traffic:

    „Wenn es regnet oder schneit, dann ist Putin wohl nicht weit!
    Wenn die Katze Junge kriegt: rate mal, an wem das liegt?
    Die Frau ein Häschen klein gebar: rate mal, wer das wohl war?
    Wenn uns’re Tochter lauthals weint, hat sie Putin wohl gemeint.

    Steh’n kleine Kinder nass im Regen, wird die Datsche überschwemmt,
    Putin steht dann selbst daneben und lacht völlig ungehemmt.
    Holt dich ein Gewitter ein, kann das die Hand des Kreml sein.
    Schnee und Kälte, Sturmgebraus, sieht nach Putins Rache aus.

    Wenn dann der Sturm das Haus abdeckt: das hat Putin ausgeheckt!
    Das Licht geht aus, der Zaun fällt um, der Automotor still und stumm.
    Bei dir im Haus wird eingebrochen, man zieht dir ’nen gesunden Zahn,
    der Kinoabend war ’ne Pleite, du trittst versehentlich in Dreck

    – ein Demokrat sieht hier ganz klar: Eindeutig all das Putin war!
    Tanzt besoffen auf dem Hof, das kann nur der Putin sein!
    Gibt´s eine Feier mit viel Krach, du kannst nicht schlafen und liegst wach,
    dann sage ich dir: 100 Pro- der Putin war das, sowieso!

    Kommt Ebola aus Afrika, dann ist klar, dass das Putin war.
    Vor diesem großen Bösewicht gibt es keine Rettung nicht.
    Er beschmiert fast jede Wand, reißt Büsche aus mit seiner Hand.
    Was noch alles von dem BÖSEN soll man hören oder lesen?!“

  7. „Dein Online-Banking wird gehackt, die ec-Karte eingezogen, aus Deiner Arbeit bist Du heute unerwartet rausgeflogen – wer sonst soll das gewesen sein als Putin, ja, nur er allein.

    Deine Traumfrau zieht sich AIDS zu, Du hattest mit ihr noch davor besseren Sex als je zuvor, Ihr neuer Freund, wie Du jetzt weißt, kommt aus Uganda, ist nicht weiß und freudestrahlend sie Dir erzählt, endlich schwanger, nur das zählt, wie kann
    es anders sein als dass Putin macht sich einen Spaß.

    Du gehst zum Internisten jährlich, fragst, wie sind meine Werte, ehrlich? Dieser antwortet hierauf ja, der Leber geht’s nicht wunderbar, sie ist löchrig wie ein Sieb, gut, dass es Eurotransplant gibt. Wer glaubst Du, saß da wohl vorher im Labor und kichert sehr – der Putin war’s, er lacht sich krumm und Du guckst aus der Wäsche dumm.“

  8. So geht es weiter:

    „Das Gehalt wird Dir gekürzt, das Essen ist total verwürzt,
    die Frau, sie hat Migräne wieder, der Blutdruck geht steil rauf und nieder,
    schuld daran ist, Du ahnst es schon, der Putin, dieser Hegemon.

    Die Frau, sie fingert lustlos rum an Deinem Glied, s`wird Dir zu dumm,
    deshalb fährst Du ins Freudenhaus, doch dort wirft man Dich hochkant raus, nicht ohne Dich recht auszunehmen, Du musst Dich mit Dir selbst bequemen, d`ran schuld ist völlig sonnnenklar, der Putin wie schon letztes Jahr.

    Ein Rehlein hinterrücks erschossen,
    ein Bienchen verstrahlt mit Uran,
    wir werden uns noch alle wundern,
    was bringen wird uns dieser Mann.

    Der Osterhase muss dran glauben,
    der Weihnachtsbaum kommt auch gleich weg,
    der Putin, der zerrt jeden Brauch
    ganz unverdrossen in den Dreck.

    Und wollten wir`s nochmal versuchen
    im Guten jetzt mit diesem Mann,
    dann schlägt er einfach nur wild um sich,
    der böse Putin, der Tyrann.

    Selbst Schüttelreime sind nicht sicher,
    nimmt er die schließlich auch auf`s Korn,
    dann ist es aus mit diesem Thread hier
    und uns trifft vollends Putins Zorn.“

  9. Versöhnlicher Abschlussbaustein des Groß-Poems:

    „Das klingt fürwahr nun preisverdächtig,
    die Anthologie wartet schon,
    zu gießen aus über Herrn Putin
    Kübel voller Spott und Hohn.

    Doch Putin will das letzte Wort,
    er marschiert zum nächsten Ort,
    nun soll es Mariupol sein,
    die arme Stadt, bald voller Pein.

    Donezk, Lugansk, sie alle werden
    Teil des neuen Zarenreichs werden
    und Putin triumphiert und lacht, prunkt ungeniert mit seiner Macht.“

  10. Mariupoler Elegien Teil I:

    „Mariupol, Mariupol, Du Perle am Asowschen Meer,
    leider ist`s mit Dir bald vorbei nun,
    denn es kommt Putin und sein Heer.

    Sie nennen sich Separatisten,
    doch glaubt der Westen dies kein Stück,
    in Wahrheit sind es Putins Männer –
    und die zieh`n sich nie mehr zurück.

    Es reißt ein Brennen und ein Morden
    demnächst Deine Mauern ein
    und die wilden Putin-Horden
    werden rasch Dein Ende sein.

    Nur Bruch und Trümmer, Feuer, Schutt,
    bleiben zurück, alles kaputt.
    Aufbauen will man das nicht wieder
    singt lieber traur`ge Wodka-Lieder.“

  11. Es folgt: „Putins Traumland I“

    „Buntschland liegt Putin sehr am Herzen,
    verließ er Dresden doch mit Schmerzen,
    beim KGB dort jederzeit
    war er alert und hilfsbereit.

    Besond`re Freude macht ihm nun,
    der Steinmeier mit seinem Tun,
    endlose runde Tische lang
    zieht ihn der Steinmohr in den Bann,

    um schließlich nervig rumzureden
    er solle sich `nen Ruck doch geben,
    doch Putin rührt sich keinen Meter
    trotz Steinmeiers Rumgezeter.

    Er bleibt stets freundlich, aber stumm,
    hält Steinmeier für völlig dumm
    und recht hat er, dieser Minister
    ist alles andere als sinister.

    Putin denkt sich, ach so ein Land,
    das aushält dieses Personal,
    das steht dereinst für mein Exil
    auf dem vordersten Platz zur Wahl.“

  12. Und schließlich: „Donezker Sieges-Poem“

    Nicht sichtbare Panzerkolonnen
    rollen in die Ukraine ein.
    Poroschenko meinte zwar, sie sei`n zerstört,
    doch wunderbar fährt die Kolonne munter weiter,
    sie schlägt `ne Schneise, immer breiter
    um Donezk herum und hinein,
    es könnte gar nicht schlimmer sein.

    Der Rechte Sektor dort indes
    irrt herum wie ein blinder Hess`,
    der Wodka macht ihm schwer zu schaffen,
    da helfen auch nicht die West-Waffen,
    wo man dies` Zielwasser verzehrt,
    da klappt nichts, es läuft schlicht verkehrt.

    Doch Poroschenko wird nicht müde,
    die NATO soll es richten jetzt,
    doch eh er sich umsieht in Kiew,
    hat ihn Rasmussen versetzt.

    Nicht dieses, vielleicht nächstes Jahr,
    wird`s was mit einem Beitritt, ja,
    bis dahin muss er`s selber stemmen,
    mit seinen Wehrpflicht`gen, den Memmen,
    gegen Putins Elitetruppen,
    das wird er wohl nicht mehr recht wuppen.

    Der Putin indes liegt ruhig da,
    entspannt sich in seiner Banja
    und denkt sich Poro, ach, Du Wurm,
    wirst seh`n, ich nehm` Kiew im Sturm!“

  13. Für heute noch dies, als Einpeitscher: „Allgemeiner Anti-Putin-Weckruf“

    „Der Putin war`s, der Putin war`s,
    er schickte uns AIDS und auch SARS,
    selbst Ebola, das kommt von ihm
    und treibt uns bald in den Ruin.

    Die Neger und der Muezzin,
    das alles kommt von ihm, Putin,
    auch Tschetschenen und Kasachen,
    schickt er uns her, hat was zu lachen,
    die ist er für immer los,
    versetzt uns so den letzten Stoß.

    Der Winter kommt und kalt dann wird`s,
    denn ohne Putin`s Erdgas friert`s
    einem in jedem deutschen Haus,
    macht den Bewohnern den Garaus.

    Und ob das noch nicht genug wär,
    ständigen Strom, den gibt`s nicht mehr,
    die Windräder hör`n auf zu dreh`n
    weil Putin bringt sie rasch zum Stehen.

    So steht der Deutsche kalt im Dunkeln
    und sieht nur noch die Sterne funkeln.
    Er denkt sich, Steinmeier, Du Narr, das hab`n wir nun von dem Wirrwarr.“

  14. `s muss heut` noch raus, des Versschmieds Brust ist beengt von extremem Frust. Die Mariupoler Elegien hätten es ihm nie verzieh`n, wenn er nicht vor der Katastrophe noch nachschiebt eine wicht`ge Strophe: „Mariupoler Elegien II“

    „Mariupol, Mariupol,
    Du weißt es wohl, Dein Ende kommt,
    die Bürger hocken schon im Keller,
    weil`s Deinem Würger Putin frommt,
    es wartet nun nur Raub und Mord,
    wie stets gescheh`n an einem Ort,
    wo Putins Horden hausten wild und der Bürger ist ohne Schild.

    Gar furchtbar war`s mit einem Wort, geblieben ist an solchem Ort nur Blut, Feuer und Pulverrauch, die Ratten, die verzieh`n sich auch.

    Wie weiland einst in Magdeburg,
    wo nicht einmal ein Demiurg konnte verhindern
    dieses Leid, das Vater, Mutter, Kind, entzweit.

    Wie kann man denn nun unterscheiden,
    den Russen von dem echt Ukrainen,
    wenn man ein falsches Fähnchen schwenkt, wird man sofort vom Feind versengt,
    und schließlich ist das ganze Land
    völlig verheert von Mord und Brand.

    Putin im fernen Moskau doch,
    hat Freude an dem Höllenloch,
    sagt auf `ner Konferenz fürwahr, dass dies Obamas Werk wohl war.

    Der Washingtoner Finsterling trinkt täglich zehn Singapore Sling und verliert den Überblick,
    hat mit Putin dann kein Glück.
    Er liest nur ab vom Teleprompter, wenn der ausfällt, war`s das dann; Obama fährt selbst nach Hause und betet fest zu dem Islam.“

    Fortsetzung folgt.

    • Apo, Hochachtung. Alles selber gemacht?

      • Ja, ich finde es auch gut

  15. Groß-ar-tig!!!!

  16. Die Koksnase Johannes R. Becher („Schämen Sie sich denn gar nicht, Sie alte Sau?“ zu Anna Seghers, die er unerkannt bei der FKK erwischt hatte) hat sich einmal sinngemäß geäußert über eine gute Sache (je nun, er meinte zwar den Bolschwismus), der man mit schlechten Mitteln einen Bärendienst erweisen könnte.
    Diese Verseschmiederei gibt mir nichts. Ist wie „Kumpel, greif zur Feder!“
    Siehe auch Bitterfelder Weg. Nun freßt mich.
    Wenn schon Dichtkunst, dann so wie Börries Freiherr von Münchhausen, der ist, so wie Loriot selig, geeignet, meinem Widerwillen gegen die Blaublütigen Abbruch zu tun.

  17. Ist tatsächlich eine Eigenleistung. Erstveröffentlichung auf „www.politplatschquatsch.com“: „Ode an Putin“, ein Großpoem, höhö.

  18. Poroschenko wird nun wohl bald seinen Learjet anwerfen und Kiew mit unbekanntem Ziel verlassen. Aber das wird ihm nichts nützen, er kann sich schon mal auf ein Päckchen Poloniumpralinen zu Weihnachten freuen – oder auf eine unverfängliche Einladung zum Tee, hehe.


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