Verfasst von: markusoliver | August 6, 2014

Ebola


Die Welt ist entzückt: Es gibt wohl endlich ein Serum gegen Ebola. SPON berichtet, dass ein US-Amerikaner und eine US-Amerikanerin nach ihrer Infektion mittels des Serums gerettet wurden.

Da freut sich das Herz des Afrikaaktivisten. Endlich kann man einigermaßen gefahrlos auf ferne Kontinente reisen und sich dort selbst verwirklich.

Was sauer aufstößt ist die Tatsache, dass während die beiden Helfer gerettet wurden, vermutlich dutzende wenn nicht gar hunderte Kinder an Ebola verreckt sind. Die hat man natürlich nicht gerettet. Es war eben nicht genug Serum für alle da und letzten Endes sind weiße US-Amerikaner auch wichtiger als die paar Neger-Forschungsobjekte in Afrika.

Es ist doch immer schön mitanzusehen, wie sich die Schwerpunkte verlagern. Menschen wie diese Helfer sind es, die uns täglich mit ihren Afrika-Efahrungen ein schlechtes Gewissen einreden wollen. Das eigene schlechte Gewissen bleibt aber ganz schnell aus wenn es heißt selbst Verzicht zu üben.

Widerlicher weißer struktureller Rassismus. 😉


Responses

  1. Weiß gar nicht, was die Leute gegen Ebola in Afrika haben.

    • 🙂


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