Verfasst von: markusoliver | November 26, 2013

Überhören


Heute einem Karrieristen von Richter das Überhören wohl gründlich versaut. 🙂


Responses

  1. Woran hast Du bemerkt, dass überhört wurde? Saß der Überhörer erkenntlich in den Rängen, oder hat der Jungrichter einfach nur verstärkt transpiriert?

    • Der Präsident des Landgerichts war anwesend.

  2. Erläutere das doch bitte einmal für Nicht-Juristen.

    • Als Nichtjurist habe ich es mir hier erhellen lassen:

      http://www.forum-recht-online.de/2001/101/101wapler.htm

      • Wer nicht alles lesen will, für den hier die relevante Stelle:

        Für die jungen Jurist/innen, die in den Staatsdienst übernommen werden, geht diese Abhängigkeit noch weiter: Sie verbringen die ersten Jahre ihrer Berufstätigkeit als Richter/Staatsanwälte auf Probe und werden von Vorgesetzten regelmäßig „überhört“, wie es so schön heißt. „Überhören“ bedeutet, dass die Dienstälteren sich in die Verhandlungen der Assessor/innen setzen und anschließend deren Entscheidungen prüfen und bewerten. Bis Richter/innen wirklich unabhängig sind, haben sie also viele Jahre der Abhängigkeit zu durchlaufen. Das ist für die jungen Jurist/innen frustrierend, aber für die Justiz ganz nützlich. Denn wirklich exotische Meinungen vertreten nach dieser Ausbildung nur noch die ganz Hartgesottenen.

      • Jetzt erschließt sich mir auch, was Überlesen ist. Seltsame Terminologie. 😉
        Richter (am Telefon): „Ihr Gutachten ist so umfangreich, mag das nicht alles lesen. Was soll ich in mein Urteil schreiben?“

  3. Abmahnungen wegen Pornostreamguckens. Wenn jetzt noch der Bierpreis steigt, bricht die Revolution aus!

    • 🙂


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