Verfasst von: markusoliver | Oktober 22, 2013

Weicheier von der Bundeswehr


Auf ZDF läuft gerade eine Doku über Afghanistan.

Weicheier von der Bundeswehr berichten jammernd über die Härten des in Afghanistan. Ein Fallschirmjäger kämpft mit den Tränen bei der Schilderung seines Schultertreffers.

Ich weiss nicht was ich noch schreiben soll. Was soll man mit diesen Männern anstellen?


Responses

  1. Pampers kaufen.

  2. Mich wundert, dass Du überhaupt noch in die Glotze guckst. Frustriert doch nur. Wie man sieht.

    • Aber wirklich! Mein dreijähriger Sohn hatte neulich einen schweren Unfall (er wurde von einem herabstürzenden Gebäudeteil getroffen) und kam mit dem RTW ins Krankenhaus. Beinverletzung, offene Wunde. Not-OP, Intensivstation.

      Kaum eine Träne vergossen, den Sanitätern mit kalter Miene beim legen der Kanüle zugeschaut. Nicht mit der Wimper gezuckt.

      Nach dem Krankenhaus null beeindruckt vom Unfall, putzmunter.

      Und dann so ein Weichei-Pisser von „Fallschirmjäger“. Wurde von einer Kugel in die Schulter getroffen. Mit Hubschrauber ausgeflogen worden. Hat beim erzählen Tränen in den Augen, die Kleine!

      Klatschen würde ich der Heulsuse welche!

      • Was genau machen Sie dem Mann zum Vorwurf, dass seine Verwundung für ihn traumatisch war oder dass er öffentlich Gefühlsregungen zeigt, die auf Trauma und Angst schließen lassen oder gar beides? Den ersten Vorwurf würde ich für unrealistische halten, beim Zweiten würde ich Ihnen zustimmen, allerdings entspricht der junge Mann damit den Erwartungen der Gesellschaft und der Tendenz des Filmes. Mir scheint die Macher haben ihn in eine Situation versetzt die de facto einer psychotherapeutischen Sitzung gleicht und dann das Ergebnis abgefilmt. Und im Gegensatz zu dem eloquenten J. Clair fehlt es dem Oberstabsgefreiten an Extrovertiertheit und Intelligenz sich als toller, mutiger Held darzustellen. Eigentlich finde ich das Gelaber vom Herrn Clair viel schlimmer und entlarvender.

      • Ich gebe Ihnen recht, die Leute vom Fernsehen werden den jungen Mann wohl wirklich in diese Situation hinein moderiert haben.

        Aber es ist doch furchtbar, dass die Bundeswehr heutzutage so ein „Mannsbild“ produziert.

      • Für eine Armee die kämpfen soll sind derartige ‚Mannsbilder‘ natürlich fatal. Aber ich bin mir nicht sicher ob der Oberstabsgefreite ein derartiges ‚Mannsbild‘ ist. Der ist ja klassisches Kanonenfutter der Infanterie in Berufsarmeen: einfach strukturiert, niedriger Bildungsstand und kommt wahrscheinlich aus der Unterschicht. Also bester Nährboden für eine machohafte Kämpferkultur, nur scheint mir das seine Organisation, seine Vorgesetzten, die allgemeine gesellschaftliche Kultur und nicht zuletzt die Filmemacher dieses ‚Mannsbild‘ aus ihm gemacht haben. Das ist nicht seine Schuld, der ist nur ein kleines Licht, das sich an den umgebenden Realitäten orientiert, versagt haben letztlich seine Vorgesetzten und die gesellschaftlichen Eliten und zwar mit voller Absicht.

  3. Nun gut, der kämpft jetzt nicht mehr bei den Sand- bzw. Gebirgsnegern um seine Buschzulage, sondern in Schland um seine BU-Rente. Für die insoweit notwendige PTSD-Diagnose müssen nun mal Tränen fließen, das hat ihm der BW-Psychologe vom Kriseninterventionsteam des Bataillons schon klar gemacht. Der Platz im Glotzenbeitrag wurde sicher im BU-Rentenaspirantenkreis verlost, hehe.

    • Das ist nicht erforderlich! Die Öffentlichkeit hätte er nicht suchen müssen, PTSD bekommt er auch ohne Öffentlichkeit durch.

      Es ist peinlich, derartige Gestalten im Fernsehen zu sehen.

      Nichts gegen Leute die PTSD haben oder simulieren. Das Beamtenrecht ist nun einmal wie es ist. Es bildet nicht alle in der Realität vorkommenden Sachverhalte wahrheitsgetreu ab, der eine oder andere muss sich eben die Wahrheit zurecht biegen.

      Aber dieses in die Öffentlichkeit treten ist doch schon sehr zweifelhaft.

  4. Meines Erachtens muss man dabei bedenken, dass der Afghanistan-Einsatz ja ausdrücklich nicht als Kriegseinsatz bezeichnet wird, was er ja eben doch ist. Es gingen also wohl viele naive – teilweise einfach gestrickte – Leute dorthin, bzw. überhaupt zur Bundeswehr, in der Annahme, sie wären dort bei einer Art THW-Einsatz. Wenn man da schon mit falschen Erwartungen anfängt, kann ich mir gut vorstellen, daß das alles sehr traumatisch werden kann.

  5. Wenn er nicht weinen würde – dann wäre es der ultimative Nazi-Beweis.

    😀


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