Verfasst von: markusoliver | Juni 18, 2013

Assad


Nachtrag: Die Fehler kommen vom iPhone, damit diktiere ich!

 

Die Lage in Syrien hat sich zu Gunsten der Alawiten verbessert. Im Irak haben die Schiiten die Macht übernommen, sie sind der wesentliche Stützpfeiler Assads Macht.

Seine Nachschubwege sind gesichert, er erhält Waffen und jegliche sonstige Unterstützung aus dem Iran über den Irak und aus dem Libanon. Der Seeweg steht ihm offen.

Es ist auch nicht so, dass er nur über eine wesentlich geringere Anzahl von Soldaten verfügen würde. Dies anzunehmen verkennt die Lage der Region. Im Irak stellen in die Schiiten die Bevölkerungsmehrheit, im Iran sowieso und in Saudi-Arabien sind Sie eine solide Minderheit. Vom Libanon ganz zu schweigen. Sie stehen außerdem in einigen Golf Regionen die Bevölkerungsmehrheit beziehungsweise solide Minderheiten.

Assads Nachschub an Menschenmaterial ist genauso ungebremst wie der der Sunniten.

Der einzige Unterschied ist, seine Kämpfer sind mittlerweile hervorragend ausgebildet und extrem diszipliniert. Dieses Maß an Disziplin musste schon Israel kennenlernen, als es gegen die Hisbollah vorging. Den Sunniten fehlt die Disziplin zum größten Teil, zudem sind sie untereinander zerstritten und leiden unter einem Mangel an Führung. So ist auf Al-Jazeera erst kürzlich ein Artikel erschienen, der die vollkommende Führungslosigkeit der Sunniten in Tripolis schildert.
Die sunnitischen Gruppen zersplittern sich zudem immer weiter, Sie sind bald nur noch Banden von Kriminellen die regional die jeweilige Macht zu ergreifen versuchen, manche werden auch versuchen im Drogen- und Waffenhandel Geld zu verdienen.
Die Zersplitterung und die Führungslosigkeit waren schon immer die großen Probleme der Sunniten. Daran hat sich über die Jahrhunderte nichts geändert.

Um den Krieg in der syrischen Küstenregion gewinnen zu können bedarf es aber eines extrem hohen Maßes an Disziplin, denn wir haben es mit Eng bei einander liegenden Ortschaften zu tun, die mühsam im Häuserkampf erobert werden müssen. Die Nachschubwege sind kurz, wenn sie unterbrochen werden müssen sie gehalten werden und erst dann kann man die in den Ortschaften sitzenden Gruppen wirksam bekämpfen. Dies gelingt den Alawiten aufgrund ihrer hohen Disziplin deutlich besser als den zersplitterten sunnitischen Gruppen. Die Alawiten können so in sehr kurzer Zeit große Räume gewinnen, natürlich hat daran auch die Hisbollah ihren Anteil, aber die Hisbollah gibt ihre Fähigkeiten mittlerweile an die Alawiten weiter. Es ist also mit einer weiteren Professionalisierung der Truppen Assads zu rechnen.

Eine weitere Professionalisierung der Sunniten vermag ich derzeit nicht zu erkennen, es wird sie wohl geben, aber durch die Zersplitterung bleibt sie größtenteils wirkungslos.

Ich habe eher den Eindruck, dass weitere Waffenlieferungen die Zersplitterung auch weiter beschleunigen werden. Je mehr Waffen die Sunniten erhalten, desto zerstrittener werden sie.

Das ist bei den Alawiten anders, Sie kennen das Erfordernis der inneren Disziplin und Sie beachten Sie besonders. Die Disziplin ist im übrigen schon ihre Religion angelegt.

Man kann nun leicht eins und eins zusammen rechnen: da auch die Alawiten unbegrenzt Waffen und Nacscub erhalten, ist es leicht vorhersehbar, dass sie in diesem Konflikt die Oberhand gewinnen werden.

Durch die weiteren Waffenlieferungen wird es dazu kommen, dass auch andere Regionen weiter destabilisiert werden. Die Iraker werden dazu übergehen die Schiiten in Saudi-Arabien zu bewaffnen. Es wird Aufstände in Saudi-Arabien und den Golfstaaten geben. Ich denke sogar, dass es zu einem bewaffneten Konflikt zwischen dem Iran und Irak auf der einen Seite und Saudi-Arabien auf der anderen Seite kommen wird. Und für die Saudis sieht es bei einem solchen Krieg nicht gut aus. Da helfen auch die modernsten Waffen nicht, wenn die eigenen Soldaten feige und undiszipliniert sind.

Wenn es zu einer solchen Intervention des Iran kommt, stehen die in weniger als vier Wochen in Mekka. Die fahren mit ihren Truppen einfach durch, für die Sunniten wird es dann ein richtig Böses erwachen geben.

Der einzige Staat der dem Iran wirklich etwas in der Region entgegen zu setzen hat ist Ägypten. Die Türkei lasse ich bei dieser Betrachtung mal außen vor, denn sie ist nicht so verrückt sich in einen solchen Konflikt einzumischen.

Die Kurden warten nämlich nur darauf, dass sie zuschlagen können. Außerdem braucht die Türkei Ruhe an der EU-Front. Ich denke nicht, dass die türkische Wirtschaft derzeit an einem weiteren Krieg in der Region interessiert ist. Dies würde die türkischen EU Ambitionen endgültig begraben.

Doch zurück zu Assad:

Ich glaube, dass er seine Truppen in der Vergangenheit zurückgehalten hat. Die hätten schon viel weiter marschieren und viel mehr Siege einfahren können, wenn sie gewollt hätten. Assad hat seine Truppen zurückgehalten, um nicht vorschnell eine Intervention des Westens zu riskieren. Außerdem brauchte er Zeit für die weitere Professionalisierung seiner Truppen. Seine Armee war durch die vielen Dissertationen geschwächt, hätte er sie von Anfang an in den Kampf geworfen, hätte es Luftschläge durch den Westen gegeben.

Man darf nicht vergessen, dass die Briten auf Zypern zwei große Militärstützpunkte haben, der Aufmarsch für die NATO wäre sehr leicht gewesen. Durch die Zurückhaltung hat das hat erreicht, dass seine Armee sich verbessern konnte und er nun aus Russland weitere Luftabwehrwaffen erhält. Die politische Unterstützung aus Russland hat sich weiter verfestigt, sie war am Anfang noch nicht so fest, dass Assad wirklich darauf vertrauen konnte.

Mit anderen Worten: was wir bislang aus Syrien gesehen haben war noch nicht das wirkliche Maß an Fähigkeiten von Assads Armee. Dies werden wir in den kommenden Wochen und Monaten sehen, nun da seine Unterstützung wie in Beton gegossen steht.

Doch was ist nun mit der großen Türkei und ihrer Unterstützung für die Rebellen? Der Eifer hat doch merklich nachgelassen. In meinem Hatay rebellieren die Alewiten. In Istanbul begehren die Leute wegen der Strenge Erdogans auf.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Ich vermute ja schon seit zehn Jahren, dass die Israelis die Region in diesen Konflikt stürzen. Ganz einfach aus eigenen Sicherheitserwägungen. Wenn man nämlich mal eine Weltkarte betrachtet, dann fällt auf, dass die Möglichkeiten zur Stationierung von Atomwaffen der muslimischen Welt praktisch unbegrenzt sind. Da der technische Fortschritt keinen Stopp kennt, werden die Moslems irgendwann in Besitz von Nuklearwaffen sein, Pakistan mal außen vor gelassen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis irgendein Irrer den Knopf drückt und das One-Bomb-Country dem Erdboden gleich macht. Das wissen auch die Israelis. Ihre einzige Chance diesem Schicksal zu entgehen ist, die muslimische Welt in die Säkularisation zu führen. Wenn man sich aber schon einmal mit der Sprache der arabischen Welt beschäftigt hat, dann fällt auf, dass sie in ungefähr so ist wie die deutsche Sprache zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Gott ist in der Sprache dieser Menschen so real wie das Bett in dem sie liegen. Gott ist sp real, wie die Luft, die sie atmen und das Wasser, das sie trinken.

Um die Menschen aus dieser Ideenwelt herauszuführen hilft es nicht einen weiteren Fernsehsender zu installieren. Dazu muss man ein globales Ereignis erfinden, das zu einem dauerhaften Umdenken führt. Es ist ein starker Antrieb für eine innere Umkehr erforderlich. Respekt vor anderen Religionen ist dort nämlich nirgends vorhanden. Wie in Deutschland vor dem 30-jährigen Krieg.

Der Abstand kommt auch in ungefähr von der Religionsentwicklung aus hin. Mohammed ist gut 400-500 Jahre nach Christus erschienen, zieht man diesen Abstand vom heutigen Datum ab, dann landen wir wo? Für ein kulturhistorisches Ereignis beziehungsweise dessen Wiederholung ist dieser Abstand dieser beiden Konflikte zueinander schon extrem genau.

Nun liegt es mir fern das antisemitische Vorurteil vom ewig konspirierenden Juden zu bekräftigen. Aber andererseits muss man noch mal sehen, dass die Israelis ein berechtigtes Sicherheitsinteresse haben. Sie setzen dieses Sicherheitsinteresse eben mit ihren Möglichkeiten durch, was lag also näher als die Demokratisierung der muslimischen Welt zu fördern?

Das daraus ein so großer Konflikt entstehen würde war zwar leicht vorhersehbar, muss aber nicht unbedingt das Ziel der Israelis und es gewesen sein. Vermutlich wären alle froher gewesen, wenn sich die muslimische Welt schneller und vor allem friedlich zusammenfinden würde. Israel selbst hat nämlich ein Interesse daran seine Außenwirtschaft auch in die eigene Region entwickeln zu können. Das ist ihm meines Erachtens für die nächsten 30 Jahre verwehrt. Dabei ließe sich da so unheimlich viel Geld verdienen.

Indes glaube ich noch nicht, dass die Israelis dauerhaft ein Interesse haben sunnitische Irre in Ihrer Nachbarschaft zu unterstützen. Die Interessen der USA und Israels laufen hier zunächst auseinander. Israel wird die Sunniten erst dann unterstützen, wenn der Iran in Saudi-Arabien steht. Aber auch dann wird es sorgfältig verhindern, dass die Sunniten die überhand gewinnen. Wir kennen diese Politik von den Engländern, dort hieß sie Balance of Power.

Auf Assad bezogen bedeutet Israels Sicherheitspolitik, dass er nicht besonders viel zu befürchten hat. Er kann sich vielmehr entspannt zurücklehnen, denn er weiß genau, dass man ihn von Seiten der Golanhöhen aus nicht in den Rücken fallen wird.

Ich glaube zudem, dass die Israelis Ihn, wenn es wirklich ernst für ihn werden würde, sogar unterstützen würden. Er ist zwar ein enger verbündeter der Hisbollah und derzeit mit Israels schlimmster Feind, aber mittelfristig ist er doch ein wichtiges Bollwerk gegen den sunnitischen Islam.

In den nächsten Wochen rechne ich mit einer Reihe von Niederlagen der sunnitischen Rebellen, jedenfalls vorausgesetzt, dass sie nicht noch eine große Welle an Nachschub erhalten. Zudem rechne ich mit einem starken Personal Nachschub für Assads Armee aus dem Irak. Saudi-Arabien wird seine Waffenlieferung an die sunnitischen Rebellen deshalb verstärken, es gerät immer weiter unter Zugzwang. Der Iran wird seine geheimdienstlichen Operationen in den Golfstaaten ausbauen. Wie sich die Türkei verhält es derzeit nicht vorhersehbar, jedenfalls nicht ohne Abhörprotokolle, die mir nicht zur Verfügung stehen. An Luftschläge der NATO glaube ich nun nicht mehr, dafür wären wohl zu große Zugeständnisse an Russland erforderlich. Edward Snoden hat der Glaubwürdigkeit der USA zur richtigen Zeit das Genick gebrochen, eine weitere PowerPoint Präsentation über angebliche Chemiewaffen wird uns wohl erspart bleiben.


Responses

  1. Seine Armee war durch die vielen Dissertationen geschwächt…. Doctors of War… 😉

    Desertion meintest Du. Ansonsten weitgehende Zustimmung. Allerdings habe ich die Region so erlebt, daß unsere Denkmuster schlicht versagen.

    Das individuelle Runterbrechen auf den persönlichen Vorteil, angefangen von der Religionsausprägung, dann über die Sippe (Staaten & Grenzen spielen eher keine Rolle) zum Individuum.

    Diese Konfliktsituation ist seit Jahrzehnten angelegt und vorgeprägt, ob Hollywood es schafft, weiter die Regie zu führen?

    Mit Ägypten ist eine nicht mehr kalkulierbare regionale Größe im Spiel, die so vermutlich nicht geplant war.

  2. Demokratisierung.

    Das ist wirklich lachhaft. Die israelischen Politiker konnten doch hautnah beobachten, wohin arabische Demokratisierung führt, nämlich zur Wahl der noch viel extremeren Partei. Der Hamaz. Zum Beispiel. Oder in Ägypten. Demokratisierung ist nur ein verharmlosendes Wort für Wühlarbeit in fremden Staaten zum Sturz der bestehenden Regierung. Aber wenn Israel das macht, ist das o.k.. Weil ein Irrer unaufhörlich darauf wartet, endlich die Bombe zu schmeissen. Sagt Israel. Wir glauben das natürlich unbesehen, weil das der Stoff ist, aus dem Actionfilme sind. Und weil Israel sich das Recht herausnimmt, gegen gängiges Völkerrecht, immer mal wieder Staaten aus der Luft anzugreifen, nur zum Selbstschutz, nur zum Selbstschutz, ist es auch im arabischen Raum so ungemein beliebt.

    Ob und wie sich der Syrienkonflikt entwickeln wird, wissen wir nicht. Das ist alles Kaffeesatzleserei.

    Immerhin sind wir schon an dem Punkt, an dem die US – Regierung den Einsatz von Chemiewaffen alleine durch ihre Erwähnung bewiesen hat, da ist es bis zum Bericht über Babys, die von syrischer Soldateska aus ihren Brutkästen gerissen wurden, nicht mehr weit. Und dann tritt die westliche Welt an, zur Verteidigung der Humanität und der westlichen Freiheiten. Wie immer.

  3. Gutes Exklusiv-Interview in der gestrigen FAZ mit dem „Machthaber“ Assad:

    http://tinyurl.com/m2kskx4

    Der Mann wirkt verständig und hat klare, nachvollziehbare Ansichten. Lieber zehn Assads im Nahen und Mittleren Osten als ein FSA-Angehöriger, Al Nusra-„Kämpfer“, „Aktivist“, etc..

    Auch wenn Israel über Raketenlieferungen an die Hisbollah nicht begeistert ist und diese weitestgehend zu unterbinden versteht, so weiß es doch letztlich, was es an Assad hat, wird ihn daher in Ruhe lassen und es sicher wohlwollend vermerken, wenn er die „Rebellen“ abräumt.

    Wer weiß, nach seinem Sieg wird aus dem syrischen „Machthaber“ vielleicht wieder ein Präsident und aus dem syrischen „Regime“ eine Regierung.

    • Ja, mir kommt Assad in diesem Interview auch sehr souverän vor!

  4. Die Undemokraten zeichnen sich immer durch Argumente und Logik aus. Damit wollen sie die Zuneigung des westlichen Bevölkerung gewinnen. Die sind so etwas aber gar nicht gewohnt. Daß jemand mit Fakten argumentiert und Logik anwendet.

  5. http://www.liveleak.com/view?i=53a_1371637813

    Könnte dieses Video echt sein?

    • Durchaus, memri.tv ist nicht dafür bekannt, Quatsch zu präsentieren. Aber was sagt uns denn das Video: Auch der nette Kommandeur der ach so säkularen „Freien Syrischen Armee“ von nebenan will Islam, Islam und nicht zuletzt Islam. Und er beschwert sich, dass Uncle Sam augenscheinlich mit der Struktur der Opposition (allesamt israelfeindlich) nicht zufrieden ist. Tja, so ist das, dann wird Syrien eben platt gemacht. Pech für die Opposition. Assad wird mir jedenfalls immer sympathischer.

    • Das Video ist wohl echt, ich halte den Kommandeur allerdings für einen ausgesprochenen Idioten.

  6. So kommt es, dass Riad mit dem Regime vom syrischen Machthaber Bashar al-Assad einen wichtigen iranischen Verbündeten bekämpft und der bahrainischen Opposition vorwirft, von Teheran unterstützt zu werden. Dabei wird die saudische Führung rund um den 87-jährigen Monarchen Abdullah nicht nur von machtpolitischen, sondern auch von religiös-ideologischen Erwägungen geleitet. Denn sie sieht die bahrainischen und die arabischen Schiiten schon aufgrund der gemeinsamen Konfession als „fünfte Kolonne“ der ebenfalls schiitischen Islamischen Republik.

    • Womit er auch Recht hat! Die Schiiten in Saudi-Arabien sind alles andere als Loyal zum Königshaus, sie werden natürlich auch übel diskriminiert. Ich war in Saudi-Arabien und bin von Nord nach Süd durchgefahren. In den Schiitengebieten gab es schon vor zwanzig Jahren großräumig dauerhaft Straßensperren und Personenkontrollen. Offiziell zum Schutz der Ölanlagen, aber kontrolliert wurden immer nur die, die die typische Schiitenkleidung trugen, also dunkle Trachten.

  7. Ähm, na ja, stimmt teilweise, teilweise ist es komplett übertrieben und zu der Sache mit den Geheimdiensten, die hinter 9/11 stecken, sage ich einfach mal gar nichts. Und dass die Saudis den Sturz der Regieme in Lybien und Syrien durch Terroristen finanziert haben, ist so weit weg von der Realität, dass ich mir das Video gar nicht erst angetan habe. Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich mich zu einem Propaganda-Text, der nur dazu dient, Hass auf Saudi-Arabien zu schüren, überhaupt äußere. Vielleicht um folgendes zu sagen: Warum machen wir Geschäfte mit so einem verlogenen Staat, der Menschenrechte mit Füßen tritt und wo Frauen als nichts gelten? Weil wir uns darum nicht scheren, Punkt. Den meisten ist es egal, die sagen zwar, sie sind schockiert, tun aber auch nichts. Uns ist nur wichtig, dass es uns gut geht und solange ist es doch so gut wie allen egal, was in den Ländern, die für unseren Reichtum schufften, abgeht. Das gilt für Saudi-Arabien, für China, für viele afrikanische Staaten und für die Länder in Mittel- und Südamerika. Und dasselbe gilt für die Politiker, deren oberste Divise es ist, die Bevölkerung im eigenen Land zu befriedigen, um wiedergewählt zu werden. Ein weiterer Grund für die Unterstützung der Saudis ist derselbe, wie der Grund warum Gaddaif und Mubarrag unterstützt wurden: Man hat lieber Leute, die ihr eigenes Land schlecht behandeln, in den Positionen der Staatsoberhäupter, als so durchgeknallte Irren wie Ahmadineschad, die eine Gefahr fürs Ausland darstellen. Außerdem lassen die Saudis die Amerikaner überall im Land Militärstützpunkte bauen, im Gegenzug geben die ihnen natürlich etwas. Ach ja und Nordkorea ist auch nicht viel besser, vieles was in dem Text an Saudi-Arabien kritisiert wurde, trifft haargenau auch auf diese asiatische Diktatur zu.


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