Verfasst von: markusoliver | Juni 14, 2013

90:10 für Assad


Nun ist es also „amtlich“: Die USA wollen an die Rebellen Waffen liefern. Ich werde heute Abend mehr dazu schreiben, so viel Zeit muss nun sein. Eines vorweg:

Assad wird aller Voraussicht nach siegen. Der Bürgerkrieg wird sich über die syrischen Grenzen ausdehnen. Saudi-Arabien kommt in echte Schwierigkeiten. Der Irak wird erneut zum Schlachtfeld. Eine sehr erfolgreiche Militärintervention des Iran ist wahrscheinlich. Es droht die Blockade der Straße von Hormus (jetzt Öl kaufen!!!). Mittelfristig werden sich Ägypten und der Iran gegenüber stehen.
Es wird bürgerkriegsähnliche Ausschreitungen in der Türkei geben.

Begründungen heute Abend und am Sonntag.


Responses

  1. Bürgerkriegsähnliche Ausschreitung in der Türkei unter multiplen, sich eventuell sogar überschneidenden, Interessensgruppen, dürften auch in Europa, insbesondere in Deutschland, zu Spannungen führen. Interessante Zeiten, fürwahr!

    • Ich schreibe noch etwas dazu, es wurde heute Abend aber wieder etwas später! Also doch morgen oder Sonntag, ich habe aber Sonntag reichlich Zeit

  2. Es gibt auch warnende Positionen, welche – pessimistischer als die oben aufgeführten von David Goodstein, Matthew Simmons, oder den Autoren der Studie des Zentrums für Transformation der Bundeswehr – einen möglichen Zusammenbruch der Industriegesellschaft , ausgelöst durch das Überschreiten des Ölfördermaximums, als wahrscheinlich darstellen. Dies wird damit begründet, dass mit fossilen Energiequellen betriebene Arbeitsmaschinen und Transportmittel wie Dampfmaschinen , Schiffe, Motoren und Turbinen so sehr zur Industriellen Revolution beigetragen haben, dass ein Verzicht auf solche Quellen vielen Autoren unmöglich scheint.

  3. Ägypten selbst produziert kaum Öl, das Land kontrolliert aber die kürzeste Seeverbindung zwischen Europa und Asien – den 192 Kilometer langen Suez-Kanal. Über ihn läuft fast ein Zehntel des weltweiten Seehandels. Anders als zu Zeiten der Suez-Krise 1956 hat dieser Transportweg für Öllieferungen inzwischen allerdings an Bedeutung verloren. Im schlimmsten Fall könnten vorsichtigen Schätzungen zufolge pro Tag Lieferungen über 3 Mio. Barrel Öl ausfallen. Der weltweite tägliche Verbrauch liegt bei rund 87 Mio. Barrel.


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