Verfasst von: markusoliver | April 21, 2013

„Abschreckende Wirkung“


Angeblich sollen sich Steuerhinterzieher von einer drohenden Veröffentlichung abschrecken lassen eine Selbstanzeige abzugeben. Der Kollege dieser äußerst renommierten Kanzlei erzählt meiner Ansicht nach hanebüchenden Unsinn.

Was der Kollege erzählt rührt wohl aus Zeiten vor dem Ankauf der Daten-CDs her. DAMALS war es so, dass die Leute sich erschreckt abgewendet hätten, wenn Einzelheiten öffentlich geworden wären. HEUTE sitzt denen so sehr die Angst im Nacken, dass sie – egal um welchen Preis – die Selbstanzeige suchen.

Nur nicht im Knast die Seife aufheben müssen, hahahaha.


Responses

  1. Welche Chance hat eigentlich ein Steuerhinterzieher, sich zum Selbstschutz auf „Verunmöglichung von Straftaten“ zu berufen?

    Keine? Na, na dann weitermachen mit BER, der Elbphilharmonie, BND-Neubau , S21 usw.

    Ich habe Hoeneß bisher hoch angesehen und er hat etliches gerafft. Nicht nur Würstel.

  2. Ich hatte ja mal zur Diskussion um die Höhe der Abgeordnetenbezüge geschrieben, dass in diese teilweise spärliche Vergütung (siehe Bundeskanzlerin), auch die „Eintrittskarte in die existenzdruckfreie Zone“ enthalten ist. Hier wieder einmal so ein Beispiel:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-30800/angeblicher-rueckzug-der-familienministerin-schroeders-rente-46-000-euro-im-jahr-fuer-nur-eine-amtszeit_aid_969147.html

    46000€ pro Jahr, das ist doch ein schönes Grundeinkommen, darauf kann man aufbauen. Angesichts dieser Selbstbedienung wird mit der Hoeneß schon wieder sympathischer.

    • Stimmt, aber ich will nicht meckern. Ich bekomme auch schon über 1.500 netto im Monat für das Nichtstun. Was ich mir oben drauf verdiene, geht extra. Aber 46.000 brutto im Jahr sind natürlich noch einmal eine andere Hausnummer… aber ich war ja auch kein Minister.

      Leben wollen würde ich davon aber nicht, gut, dass ich traden und Jura kann.

  3. OT

    BERLIN: ZIGEUNER-WOHNHEIM

    Sophie-Charlotten-Straße 27, Berlin
    (Nähe Klausener Platz, Charlottenburg, unweit der Stadtautobahn.)

    Soll die Adresse eines “Notaufnahmelagers für Familien” (Zigeunerfamilien) werden. Neudeutsch: Romma genannt.

    Die Anwohner sind bedient, sprechen schon jetzt politisch unkorrektes (“Vorurteile”) ins Rotfunk-Berlin-Brandenburg-Mikrofon.

    Meine Meinung: JEDEM linksgrünen Intellektuellen, jedem “Medienschaffenden” einen Zigeuner/eine Zigeunerfamilie für zuhause!!!

    Sophie-Charlotten-Straße 27, Berlin

    WEHRT EUCH!

    bitte Info weitergeben!

  4. Was der Kollege erzählt rührt wohl aus Zeiten vor dem Ankauf der Daten-CDs her. DAMALS war es so, dass die Leute sich erschreckt abgewendet hätten, wenn Einzelheiten öffentlich geworden wären. HEUTE sitzt denen so sehr die Angst im Nacken, dass sie – egal um welchen Preis – die Selbstanzeige suchen.

  5. Leider erzählen irgendwelche komischen Web 2.0 Unternehmensb(e)rater-Gurus, die sich als Freud-Epigonen wähnen, in Wirklichkeit aber aus der Ecke Informatik kommen, absoluten Kommunikations-Blödsinn: Witzig sei nur, was als Tabubruch daher käme. Und KMU fallen darauf herein. Nur weil Papa Freud mal erzählt hat, dass ein wirklich guter Witz nur dann ein echter Knaller ist, wenn er ein Tabu berührt.


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