Verfasst von: markusoliver | Januar 9, 2013

Broders Stellungnahme


Henryk M. Broder schreibt auf Welt Online, dass er mit dem SWC vor 20 Jahren zum letzten Mal Kontakt hatte. Ich glaube ihm das sogar, also muss wohl irgendjemand anders das SWC auf Augstein hingewiesen haben. Broder ist zwar ein Polemiker, aber er hat Eier. Er würde in dieser Sache nicht lügen, das hat er nicht nötig.

Der Artikel von Henryk M. Broder ist äußerst lesenswert, auch weil er sich sehr schön mit den Entgegnungen so mancher „Intellektueller“ auseinander setzt und deren „Argumente“ weit besser zerlegt, als ich das kann. Lesen Sie ihn!

Ein wenig bedenklich finde ich seinen Versuch die Existenz einer Lobby wenn nicht zu leugnen, dann doch abzuschwächen. So als ob er keinerlei Einfluss hätte. Das ist natürlich Unsinn und er glaubt wohl nicht wirklich, dass die Leser ihm das abnehmen.


Responses

  1. Solange (mutmaßliche) Antisemiten argumentieren, subtil sogar, anstatt Konzentrationslager zu bauen, ist für mich alles im grünen Bereich.

  2. „Ein wenig bedenklich finde ich“

    Warum? Er argumentiert aus der Gruppenposition. Der Vorwurf des Lobbyismus ist ein politischer Kampfbegriff, sowas wie „Kapitalismus“. EIne Gruppe, die Interessen vertritt, bezeichnet man nur dann als „Lobby“, wenn man glaubt, sie habe zu viel Einfluß oder wolle zu viel Einfluß erhalten. „Lobby“ klingt irgendwie bäh, wie „Demokratie-Ausnutzer“. Dabei haben die nach ihrer eigenen Ansicht eher zuwenig Einfluß.

    Selbst die Bezeichnung „Holocaustindustrie“ (Finkelstein) ist weniger verfänglich, als „jüdische Lobby“ oder „Israellobby“.

    Insofern: es ist völlig legitim, wenn die ihre Interessen vertreten.

    • Er wird ja wohl nicht ernsthaft die Schlagkraft der israelischen Lobby bestreiten wollen!

  3. Ob das SWC nun auch Quentin Tarantino auf die Liste setzt?

  4. Broder hat noch was zu sagen:

    http://www.welt.de/kultur/article112708625/Was-noch-gesagt-werden-muss.html

  5. Richtig lustig fand ich ja diesen Eintrag: http://moslaemm.blogspot.com/2013/01/das-sterbende-entlein-henryk-m-broder.html
    Könnte man schon fast feinsinnig nennen, lol.


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