Verfasst von: markusoliver | November 6, 2012

Gesund genug!


Da wird einem Diabetiker mit frisch operiertem Bein (kurz zuvor wurden beide Beine entfernt) im Krankenbett der Prozess gemacht. Wohlgemerkt im Gerichtssaal!
Dieser Strafprozess ist eine Farce, an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Mit was für armseligen Begründungen ich schon Strafprozesse habe platzen sehen! Hier aber, wo es mal einen Apparatschick der Justiz erwischt hat, wird nicht nur mit zweierlei Maß gemessen! Wie krank muss nach den jetzt angewendeten Maßstäben eigentlich ein Mensch sein, damit man ihm nicht mehr den Prozess machen kann? Kommt denn niemanden in den Sinn, dass der Angeklagte in diesem körperlichen Zustand nicht in der Lage ist klar zu denken und sich zu verteidigen? Der ist doch vom Organismus her extrem belastet und wird unter massiven emotionalen Schwankungen und Konzentrationsstörungen leiden. Ein fairer Strafprozess ist so nicht durchführbar. Ein Skandal!


Responses

  1. Volle Zustimmung. Bei alten Nazis hat die Justiz Jahrzehnte verstreichen lassen, und wenn es dann zum Prozeß kommen sollte, waren die Angeklagten auf einmal nicht mehr prozeßfähig. Trifft es aber einen Angehörigen des Apparats, geht alles ruckzuck ohne Rücksicht auf rechtsstaatliche Grundsätze.
    In Belgien ist vor zwei, drei Jahren ein Mann in den Brüsseler Justizpalast spaziert und hat zwei Apparatschicks abgeknallt. Das Internet war voller Schadenfreude, Mitleid gleich Null.

    Anderes Thema: Wer gewinnt die Wahl?

    • Hier haben wir gleich zwei Parteien denen man die Füße abnehmen müsste.
      „Erich Mielke wäre über die Möglichkeiten vor Neid erblasst
      Neben den E-Mail-Konten oder den externen Speicherplätzen (Cloud) kann der Staat mit den Paßwortinformationen auch auf die auf ein Kindle oder iPad heruntergeladenen Bücher zugreifen. Davon haben Potentaten aller Art auch schon immer geträumt: zu wissen, welche Bücher ihre Bürger lesen. An das Ende dieser Entwicklung können sich Mitteldeutsche gut erinnern: Ihnen war es in der DDR nicht einmal möglich, ein vertrauliches Gespräch in den eigenen vier Wänden zu führen, und sie mußten, wann immer es in der Leitung knackte, damit rechnen, daß ihr Telefongespräch abgehört wird. Wollen wir wirklich dahin zurück?
      Es scheint völlig egal zu sein, ob wir von rechten oder linken Parteien regiert werden – der Überwachungsstaat wird immer weiter ausgebaut und hat schon jetzt bald Ausmaße erreicht, die Erich Mielke vor Neid erblassen lassen würden. Es bleibt nur, an das Gewissen der an Bürgerrechten interessierten Teile von FDP und Grünen zu appellieren, damit dieses Gesetzesvorhaben gekippt wird.
      Andererseits: Wenn das Paßwort-Auslieferungs-Gesetz tatsächlich Realität würde, ist sehr wahrscheinlich, daß es vom Bundesverfassungsgericht wieder kassiert wird. Nach dem sogenannten Luftsicherheitsgesetz und der Vorratsdatenspeicherung wäre es das dritte Mal, daß das oberste deutsche Gericht einen massiven Eingriff in die Rechte der Bürger vereiteln muß.“
      .
      Der vergleich trifft den Nagel auf den Kopf. Erstaunlich!
      http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Mielke

      Quelle.: http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5b8e52d5151.0.html


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