Verfasst von: markusoliver | Mai 8, 2012

40 Beamte für einen tätowierten Alkoholiker


Spiegel Online kommt aus der Schwärmerei nicht mehr heraus: Am Bahnhof Hamburg-Harburg ist der Polizei ein Schlag gegen eine international operierende Neonazi-Organisation gelungen. So jedenfalls der Eindruck, wenn man die ersten beiden Absätze des Begeisterungsanfalls liest.

Liest man den Artikel etwas weiter, stellt sich folgendes heraus:

Ein Heimkind, das auf Grund seiner schwierigen Lebensumstände vom rechten Weg abgekommen ist, lässt sich im Laufe seines Lebens bepricken und fängt das Saufen an. Es reist dann durch die Lande und nimmt in geistiger Umnachtung an Neonazi-Versammlungen teil.
Eines Abends gerät dieser Alkoholiker mit einem anderen in Streit und schießt ihm zweimal in die Brust. Er flieht nach Deutschland.

Die deutschen Sicherheitsbehörden, die nach der Geschichte mit dem NSU endlich mal einen Erfolg präsentieren müssen, geben alles: Die Szene wird durchwühlt und es findet sich ein verantwortungsvoller Mensch, der diesen Kranken und gewalttätigen Menschen an die Polizei meldet. DA gibt es dann natürlich kein Halten mehr. Sofort wird ein Großaufgebot zum Bahnhof geschickt und der hyper-gefährliche Super-Neonazi aus der CD-Schweiz wird von nicht weniger als 40 (!) Beamten am Bahnhof dann widerstandslos festgenommen.

Ich bin tief beeindruckt. Zum einen von den atemberaubenden Fähigkeiten unserer Sicherheitsbehörden und zum anderen natürlich von dieser auf SPON nunmehr verbreiteten „Story“. Das ist investigativer Journalismus in seiner Höchstform. (*lach*)


Responses

  1. Bestimmt nur ein Hilferuf dieses jungen Herren!
    Wenn man als Prügelfan unbehelligt bleiben möchte, geht man natürlich zur Antifa. Weiß doch jeder!


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