So, das war es. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Es gibt von der Bundesbank gewünschte Inflation. Die große Staatsschuldenbereinigung findet statt.
Leidtragende werden alle die sein, die ihr Heil in kollektiven Glückseligkeitsinstrumenten wie den staatlichen Pensionen, Renten oder Schuldenpapieren gesucht haben. Sie alle werden verlieren ohne es so schnell zu merken. Ihre Ansprüche werden brutal zusammengestrichen und eines Tages, wenn sie fällig werden, wird den Anspruchsinhabern bewusst werden, wie sie abgezockt wurden.
Die linke Systempresse wie Spiegel Online wird diesen Schritt begrüßen und sich in dreißig Jahren als der vermeintliche Heilsbringer präsentieren und alle Schuld den böse Kapitalisten zuschieben wollen.
Ursache dieses ganzen Leides ist, dass die Menschen nicht begriffen haben, dass Schuldenpolitik zwar bequem ist und schnell “Reichtum” verspricht, dieses aber nur auf eigene Kosten oder der der nächsten Generation geht. Schuldenpolitik bedeutet immer, dass die Rechnung kommt und viele sich verzockt haben werden.
Seriöse Geldpolitik sieht anders aus.
Als man mich vor wenigen Wochen fragte, ob ich nicht “zurück” in den Dienst wolle und ich dies ablehnte war ich mir dessen bewusst. Natürlich kamen mir Zweifel, denn wer lehnt schon eine Karriere im Staatsdienst leichtfertig ab? Wer? Ich denke niemand mit einem Gehirn macht das. Allerdings hatte ich das große Glück, schon einmal frühpensioniert worden zu sein und im Falle meiner Wiedereinstellung diese Pension zu verlieren. Sicher, ich verliere den allergrößten Teil dieser Pension auch wenn ich Einkünfte erwirtschafte. Allerdings ist das was anderes, weil ich zum einen bezüglich der Höhe meiner Pension Bestandsschutz genieße (viele aktive Beamte werden sich diesbezüglich noch wundern, denn wenn der lang ersehnte Tag der Pensionierung kommt, wird es viele lange Gesichter geben: Die Pensionen werden geringer sein als erwartet, die Krankenkassenkosten dafür wesentlich höher) und zum anderen in Lage bin mir EIGENTUM zu erwirtschaften, das ich aus den kollektiven Systemen klug heraushalten werde.
Es tut mir leid um meine Landsleute, dass sie jetzt kollektiv verarmen werden. Aber sie haben es selbst verschuldet, zu lange haben sie sich unmündig verhalten, sich jede nationale Orientierung “verdummreden” lassen, sind artig in der Menge mitgeschwommen, haben alle dieselben dümmlichen Parolen gegrölt und gehen auch jetzt nicht auf die Straße.
Am kommenden Leid Deutschlands ist niemand anderes Schuld als die Deutschen selbst. Sie hätten aufstehen und sich wehren können, sie taten es nicht, obwohl die Gegner lächerlich waren. Alle vorherigen Generationen drehen sich im Grabe um, wenn sie diese verweichlichten und weinerlichen Spießbürger sehen, die sich dümmlichen Politparolen ergeben und sich von vorne bis hinten haben abzocken lassen.
Mein persönlicher Favorit als “erklärendes Beispiel” ist Hans Eichel. Dieser Mann verkörpert für mich wie kein anderer den Zustand Deutschlands, seiner Bevölkerung, seines Staates, seines Staatswesens: Spießer, feige, weich, schwach, dumm, sozial borniert, bestenfalls mittelmäßig in allem was sie tun, ohne Ecken und Kanten, ohne Charakter, ein Mitläufer, unscheinbar, neidisch und darauf aus vom Leben, seinen Chancen und Risiken und wahren Emotionen so gut wie nichts mitzubekommen. Elende Wichte, die hoffen ihre Schäfchen ins Trockene bringen und sich dann aus der Distanz am Leid der anderen laben zu können.
Swimmingpool während des Krieges eben.
Ich werde meine Freunde niemals im Stich lassen und auch nicht meine Ex-Kollegen. Ich habe bewusst keine “Karriere” als Strafverteidiger eingeschlagen, obwohl ich wegen meiner Kontakte in die Unterwelt – insbesondere zu Südland – sehr schnell sehr erfolgreich geworden wäre. Das war mit meiner Loyalität nicht vereinbar.
Aber mit unterzugehen während man gleichzeitig eine Chance hat dem allen zu entkommen, das wäre wohl ein wenig viel verlangt. Mit mir nicht.
Ich habe es nicht so gewollt. Und Ihr hattet die Wahl.